Schützenfeste, Karnevalsvereine in Meerbusch immer ein Erlebnis wert
Traditionell sind die Schützenfeste in Meerbusch ein besonderes Highlight des Jahres und Sie sollten es sich nicht entgehen lassen. Die größte Bruderschaft, die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büderich e. V., ist mit seinen 750 Mitgliedern ein imposanter wie abwechslungsreicher Zug in Meerbusch. Zuzüglich der weiteren Meerbuscher Bruderschaften und Schützen mit all seinen Marschmusikern kann der Schützenzug bis fast zu 1.500 Teilnehmer aufzeigen.
Ein spezielles Ereignis sind die Barrikadenkämpfe, die sich die Schützen während des Festes bieten, wobei diese sich unter anderem mit Brennnessel bekämpfen.
Für Karnevalsfreunde sind der jährlich stattfindende Rosenmontagsumzug und der anschließender Rosenmontagsball in einem riesigen Festzelt der Karnevalsgesellschaft Kött on Kleen gewiss ein Besuch und Erlebnis wert.
Das Haus Meer - das Wahrzeichen von Meerbusch
Das Teehäuschen, wie es gerne genannt steht im ehemaligen Schlosspark des Herrenhauses von Haus Meer im Norden von Meerbusch.
Erbaut 1850 über mehrere Jahre wurde es mehrfach neu instandgesetzt und nach seiner letzten Renovierung 1994 erstrahlt es nun als Wahrzeichen von Meerbusch in einem fürstlichen Altrosaanstrich. Die Entstehung der alteingesetzte Bezeichnung Teehäuschen ist leider nicht überliefert.
Kunst in Meerbusch - Ein Rundgang auf dem EUROGA-Kunstweg
Ein Rundgang der besonderen Art erleben Sie auf dem EUROGA-Kunstweg, der mit 17 verschiedenen Kunstwerken des Künstlers Ewald Mataré und seinen Schülern anlässlich der EUROGA 2002plus geschaffen wurde.
Beginnen Sie Ihre Tour in einem Park mit der von Erwin Heerich und Windsbraut von Karl Link entworfene Skulpturenbank. Weiter geht es über den Friedhof Büderich zu dem Mahnmal von Peter Rübsam, ein bekannter deutscher Bildhauer und Musiker. Grabsteine, geschaffen von Ewald Mataré, zieren den Weg weiter.
Dann gelangen Sie zu dem überragendensten Werk des gesamten Rundgangs, das Mahnmal für die Verstorbenen der beiden Weltkriege im Alten Kirchturm. Der deutscher Künstler, Bildhauer und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf Joseph Beuys gestaltet hier ein einzigartiges Werk mit einer verzierten Tür mit den Namen der Toten und im Inneren des Turms mit einem Auferstehungssymbol.
Am Ende Ihrer Tour erreichen sie unter anderem am Landsknecht den Mataré-Brunnen. Dieser wurde posthum aus Entwürfen des Künstlers von 1930 nachgebaut. Die Skulptur und die Türen der Bethlehemkirche wurden von den Künstlern Wolf Spemann und Hermann Focke liebevoll gestaltet und in Szene gesetzt.